Pressestimmen in Auszügen

Ilse Altrogges Aquarelle sind virtuose Meisterwerke, präzise, durchsichtig und ohne jede Verwaschenheit. Nicht selten bringt die Künstlerin in ihre Aquarelle verschiedene Papiercollagen ein. Sie bereichern das Bildgefüge um neue Elemente, den Glanz der Oberfläche, die geometrische Form, vor allem das Ornament... Niemals stößt man auf laute, aufdringliche Effekte oder auf Zufälliges und Improvisiertes. Diese Malerei ist stets beherrscht von einem Feingefühl für das Gleichgewicht der Elemente. Wohlkalkulierte Spannungen der Farben lösen sich harmonisch. Ilse Altrogge führt uns in eine klare, heitere Welt, ihre Kunst spricht Geist und Sinne gleichermaßen an.
Dr. Bernhard Schnackenburg, Kassel

In der Galerie "Goya 2" begegnet man in den Aquarellen und Collagen Ilse Altrogges einer lockeren, nirgends aufdringlichen Malerei... Ilse Altrogge legt sich nicht fest, ihre Palette ist vielseitig. Die Motive und Sichtweisen sind äußerst vielgestaltig und anregend, und so geht man mit diesen Bildern auf eine bezaubernde, sensible und elegante Reise.
E.L. Chavarrí Andújar in "Las Provincias", Valencia

Nicht um die Wiedergabe des Sichtbaren im alten Sinne geht es, sondern um die Andeutung. So ist die Landschaft hier nicht nichts konkret Greifbares oder gar geographisch Identifizierbares, sie erscheint mehr allgemein als das Endprodukt einer schöpferischen Verbindung von Farbelementen und Raumerfahrungen, die sozusagen mit der Seele wahrgenommen werden. Man kann zwar mit den Augen in Ilse Altrogges Landschaften hineinwandern, aber mehr noch als den szenischen Blickpunkt fixieren sie den geistigen Standort.
Olga Real in "Levante", Valencia

"Casa de Luz" und "Hogar Amanecer" sind die Namen zweier Kinderheime in Südamerika, wo Kinder aus unsäglichen familiären Verhältnissen Zuflucht finden und betreut werden. In "Casa de Luz" in Buenos Aires arbeitet die ecuadorianische Malerin Rocío Plúas mit den Kindern, im "Hogar Amanecer" in Montevideo engagiert sich die deutsche Künstlerin Ilse Altrogge. Durch den Umgang mit Farbe, Papier und verschiedenen Materialien versuchen sie den Kindern Möglichkeiten des eigenen Ausdrucks aufzuzeigen, wobei auch dem therapeutischen Aspekt des Malens große Bedeutung zukommt. Im Frank-Loebschen-Haus hängen die Werke der "richtigen" Künstlerinnen direkt neben den Kinderbildern und das fruchtbare Wechselspiel der beiden Pole kindlicher Natürlichkeit und fortgeschrittener gestalterischer Umsetzung macht den besonderen Reiz dieser Schau aus... Die Kleinplastiken aus Pappmaché und Acryl von Ilse Altrogge, in deren Form und Gestaltung Geometrisch-Figürliches anklingt, stehen in einem reizvollen Gegensatz zu den von Kindern gefertigten Handpuppen, die ganz eigene künstlerische Qualität haben.
"Die Rheinpfalz", Landau

Aus dem scheinbar Zufälligen und Absichtslosen gestaltet Ilse Altrogge Collagen, die für sich selbst sprechen und die zum Betrachten und Entdecken anregen. Aquarell-, Öl- und Temperafarben bringt sie in einen ausgewogenen Zusammenklang mit den verarbeiteten Materialien, die spannungsreiche wie harmonische Beziehungen zueinander aufbauen.
Rhein-Neckar-Zeitung